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Einsatz von Robotern im Rechnungswesen und Controlling

Einsatz von Robotern im Rechnungswesen und Controlling

Dr. Frank Hülsberg, Dr. Dominique Hoffmann, Warth & Klein Grant Thornton AG

Die meisten Unternehmen stehen noch am Anfang des digitalen Zeitalters. Wiederkehrende Routine­tätigkeiten werden mit umfangreichen und oft über­ qualifizierten Personalressourcen durchgeführt. Tatsächlich können wertschöpfende Tätigkeiten aus Zeitmangel nicht durchgeführt werden. Daher ist ein Übergang zu daten­gesteuerten und automatisierten Prozessen notwendig, um Mitarbeiter zu entlasten und Kosten zu sparen. Eine der vie­len verschiedenen Lösungen auf dem Markt ist Robotic Process Automation (RPA). Vorteile von Robotic Process Automation sind eine höhere Qualität der Arbeitsergebnisse, Schnelligkeit und Verfügbarkeit. Roboter haben das Potenzial, ausgelagerte Tätigkeiten wieder ins Geschäft zu bringen. Aber sie sind nur so schlau wie ihr „Lehrer“. Daher müssen ein gutes Prozess­ verständnis und Kenntnisse des eingesetzten ERP­Systems, des jeweiligen Einsatzgebietes sowie der gesetzlichen Anforderungen vorhanden sein. Unternehmen erhalten eine transparente Sicht auf ihre Prozesse und die Möglichkeit, diese flexibler, digitaler und autonomer zu gestalten.

Innerbetriebliche Bildung verhindert Digitalisierungsverlierer

Innerbetriebliche Bildung verhindert Digitalisierungsverlierer

Jennifer Kint, Michael Pachmajer, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jedes Unternehmen muss sich radikal verändern, wenn es in der digitalen Welt überleben will. Einen ganz wesentlichen Teil dieser Veränderung betrifft die wohl wichtigste Ressource eines jeden Unternehmens, die Menschen. Die Unternehmen, die ihre MitarbeiterInnen sowie ihre Führungskräfte am schnellsten dazu bringen, den digitalen Wandel als Chance zur nachhaltigen Weiterentwicklung zu sehen und sie zu motivieren und zu befähigen, diesen Wandel aktiv anzugehen, werden die Gewinner sein! Lesen, schreiben, rechnen sind dabei Fähigkeiten, die wir alle in der Schule erlernt haben. Wir müssen für das digitale Zeitalter jedoch noch eine weitere Fähigkeit ausbilden: das Coden. Coden steht nicht nur für das Programmieren von Software, sondern stellvertretend für jene Skills, die im digitalen Zeitalter notwendig sind, um die neuen Anforderungen an Arbeit erfüllen zu können. Innovationsfähigkeit und Technologieverständnis, transformationale Führungseigenschaften, kulturelle Formen von Kollaboration und Partizipation sowie Veränderungsbereitschaft bilden die fünf Kompetenzfelder, in denen wir uns fortbilden müssen. Dabei gilt: Innerbetriebliche Bildung vermeidet Digitalisierungsverlierer! Bildung ist der Schlüssel zum erfolgreichen digitalen Wandel!

Digitalisierung im Maschinenbau – Zwillinge mit Potenzial

Digitalisierung im Maschinenbau – Zwillinge mit Potenzial

Magnus Edholm, Dr. Gerhard Volkwein, Siemens AG

Der digitale Zwilling hat längst Einzug in die Industrie gehalten und revolutioniert dort die Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Als virtuelles Abbild des Produkts, der Produktion oder der Performance ermöglicht er eine nahtlose Verknüpfung der einzelnen Prozessschritte. Das steigert durchgängig die Effizienz, minimiert die Fehlerquote, verkürzt die Entwicklungszyklen und eröffnet außerdem neue Geschäftsmöglichkeiten – sorgt also für eine nachhaltig gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.

Vertrauen in die digitale Welt schaffen mit Cybersecurity

Vertrauen in die digitale Welt schaffen mit Cybersecurity

Franz Köbinger, Siemens AG

Die digitale Revolution erfasst nun auch die indus­trielle Fertigung und Automatisierung in voller Breite. Sie stellt gleichsam einen Paradigmen­ wechsel dar, der vieles ändert oder zumindest eine Neubewertung bestimmter Themen erfordert. Eines dieser Themen ist Cybersecurity. Im Zeitalter des „Internet of Things“ (IoT), von Cloud­Anwendungen, totaler Vernetzung und noch nie dagewesener Datenmengen ist der Schutz industrieller Anla­gen und Daten aktueller und wichtiger denn je.

Die Steuerung des After-Sales Supply Networks im Automotive Sektor

Die Steuerung des After-Sales Supply Networks im Automotive Sektor

Julian Lempp, Horváth & Partners GmbH, Stuttgart

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Steuerung des After-Sales Bereichs eines OEM im Automotive-Sektor. Hierzu werden der Aufbau, der Inhalt und die Implementierung eines Steuerungsmodells thematisiert, welche auf Praxiserfahrungen durch entsprechende Kundenprojekte basieren. Das Modell operationalisiert die Steuerung des globalen Supply Networks auf Basis von Kennzahlen, Indikatoren und deren Nutzung durch standardisierte Vorgehensweisen auf strategischem, taktischem und operativem Level. Es setzt sich aus drei Pfeilern zusammen: Transparenz des Status Quo, Antizipation von zukünftigen Entwicklungen und Durchführung von Steuerungsmaßnahmen. Für die Transparenz des Status Quo werden strategische Ergebnis-KPIs (Key Performance Indicator) definiert, welche in fünf Steuerungskategorien einen Überblick über die aktuelle Verfassung des Supply Networks geben. Diese werden mithilfe von Analysepfaden auf das taktische und operative Level heruntergebrochen, um eine komplette Durchdringung der Organisation zu gewährleisten.

Von der Vision zur Transformation: Digitalisierung ist Chefsache

Von der Vision zur Transformation: Digitalisierung ist Chefsache

Dr. Jörg Gnamm, Ralf Kalmbach und Michael Schertler

Digitalisierung steht bei vielen Industrieunternehmen ganz oben auf der Agenda. In Zeiten rapider Veränderungen gilt es, die Position in der Branche zumindest zu halten, noch besser aber zum digitalen Vorreiter zu werden und dadurch mehr Wert für Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner zu schaffen. Doch die aktuelle Bain-Studie „Digital 360 Readiness Scorecard & Digital 360 Barometer“ bringt zutage, dass derzeit nur rund 5 Prozent aller Unternehmen ihre digitalen Ziele auch erreichen. Dafür gibt es vier Gründe:

  1. Die Bedeutung der Digitalisierung wird noch immer unterschätzt

  2. Oft gibt es nur Leuchtturmprojekte statt einer systematischen digitalen Transformation

  3. Die notwendige digitale Transformation wird meist nur halbherzig angegangen

  4. Implementierung und Kompetenzaufbau erfolgen zu langsam

Lasst die Güterbahn doch wieder innovativ sein …

Lasst die Güterbahn doch wieder innovativ sein …

Prof. Dr. Dr. Bernd Kortschak, Univ. of Appl. Sc. Erfurt

Mit der Richtlinie 440/91 sollte der Wettbewerb im Eisenbahnwesen der EU Einzug halten. Mit zusätzlichen Förderprogrammen sollten marktfähige Produkte angeschoben werden. Nach 25 Jahren muss festgestellt werden, dass der Wettbewerb nicht zu der Erreichung der Weißbuch-Ziele beigetragen hat und dass die Innovationen die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs nicht gestärkt haben. Der rechtliche Rahmen zur Umsetzung von ERMTS und ETCS entlang der europäischen Korridore hat zu einer starken Zunahme zwingenden Rechts geführt, welche im Zusammenwirken mit IT-Lösungen zur Verlagerung von Funktionalitäten von der Infrastruktur auf Triebfahrzeuge zu einer Fragmentierung der technischen Lösungen geführt hat. Um neuen Anforderungen zu genügen, müssen erst kürzlich angeschaffte Lokomotiven kostspielig EDV-technisch aufgerüstet werden. […]

Real-Time Location Systeme als nächste Ausbaustufe in der Digitalisierung

Real-Time Location Systeme als nächste Ausbaustufe in der Digitalisierung

Michael Späth, Remo Hoyer, EY Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Die Digitalisierung der Supply Chain schreitet voran. Logistiker nutzen heute GPS, um in Echtzeit Transporte zu überwachen und Routen zu optimieren. Das sichert Liefertreue und reduziert Frachtkosten. Aber diese Transparenz und Steuerungsfähigkeit endet momentan an den Toren zu Produktions- und Lagerhallen. Die Echtzeitsteuerung von Materialflussprozessen im IndoorBereich lässt sich heute nur indirekt bzw. stark zeitverzögert erreichen. Real-Time Location Systeme (RTLS) bieten aber jetzt eine Chance nicht nur deutlich näher an das wirkliche Geschehen heranzurücken, sondern auch Prozesse gänzlich neu und automatisiert zu gestalten. Damit stehen Industrie und Transportdienstleister vor dem Durchbruch in die digitale Supply Chain.

Datengetriebene Entscheidungsfindung in der Verkehrsbranche

Datengetriebene Entscheidungsfindung in der Verkehrsbranche

Jan Herold, Cosmo Consult BI GmbH, Andreas Vogels, QlikTech GmbH

Der zeitgemäße Umgang mit Daten betrifft jeden Mitarbeiter im Unternehmen und muss sich in der Unternehmensführung widerspiegeln – die Digitalisierung wird „Chefsache“. Die Verfügbarkeit von Daten ermöglicht eine datenbasierte Entscheidungsfindung, reduziert gleichzeitig aber auch das Herrschaftswissen derer, die heute Daten ganz oder teilweise im Unternehmen zurückhalten – es ist also Widerstand zu erwarten. Der Wert der unternehmenseigenen Daten wird heute allerorts betont. In jedem Fall ist die Verfügbarkeit dieser Daten technisch und rechtlich sicherzustellen. Die reine Visualisierung der Daten bringt oftmals nur wenige Erkenntnisse. Es muss der Anspruch sein, allen Mitarbeitern intuitive und aussagekräftige Analysen zu ermöglichen. […]

Radsätze zuverlässig länger betreiben – Lebenszykluskosten senken

Radsätze zuverlässig länger betreiben – Lebenszykluskosten senken

Paul Meaney, Franz Wittmann, SKF GmbH

Innovative Lösungen von SKF unterstützen die Bahnbetreiber dabei, ihren Wartungsaufwand zu minimieren und zugleich die Verfügbarkeit und Effizienz der Züge zu erhöhen. Den Schienentransportunternehmen wird durch ein ebenso intelligentes wie praktisches Überwachungssystem ermöglicht, von einer rein zeitbasierten zu einer zustandsabhängigen Instandhaltung zu wechseln. Das System identifiziert nicht nur frühzeitig sich anbahnende Schäden und senkt dadurch die Gefahr unerwarteter Ausfälle, es sagt auch voraus, wann eine Komponente tatsächlich ausgetauscht werden muss. Das ermöglicht eine Verlängerung von Wartungsintervallen, was wiederum Kosten senkt. Eine neu entwickelte Radsatzlagereinheit erreicht ohne Nachschmierung eine Laufleistung von bis zu 1,7 Mio. km. […]

Energieversorgungssystem zur Digitalisierung im Schienengüterverkehr

Energieversorgungssystem zur Digitalisierung im Schienengüterverkehr

Dr.-Ing. Eduard Aul, Schaeffler Trading (Shanghai) Co., Ltd., Dr.-Ing. Michael Holzapfel, Schaeffler Technologies AG & Co. KG

Der Radsatzgenerator als autarke und sehr zuverlässige elektrische Energieversorgung für Güterwagen ermöglicht die Erweiterung der heute bereits realisierten Digitalisierungsansätze. Zusätzliche Funktionen wie eine on-board Datenanalyse oder der Einsatz von Aktuatorik ermöglichen die Digitalisierungslösungen der nächsten Generation. Auf die Installation einer zentralen Energieversorgung im Güterzug mit ihren Nachteilen bezüglich hoher Anfangsinvestitionen und Festlegung auf einen einheitlichen Standard kann verzichtet werden. Für die Erweiterung vorhandener Systeme bietet sich auch die Integration des Condition Monitoring Systems von Schaeffler an. […]

Pünktlichkeit im Bahnbetrieb – Möglichkeiten für Bahnbetreiber

Pünktlichkeit im Bahnbetrieb – Möglichkeiten für Bahnbetreiber

Claus Gabriel, Magnus Marzi, Fujitsu

"Always-On“, "Connected-everywhere“ – das Voranschreiten der Digitalisierung und die Verbreitung mobiler Endgeräte führt u.a. dazu, dass wir jederzeit erreichbar sind und Informationen in Echtzeit produzieren und erhalten möchten. Dies gilt für fast alle Situationen im Alltag – auch z.B. für das Reisen mit dem Zug und die dabei entstehenden Verzögerungen. Kunden erwarten nicht nur Informationen über Verzögerungen, sondern eine individuelle Berücksichtigung ihrer Situation: „Ich bekomme den Anschlusszug am Bahnhof Nürnberg nach Kassel nicht mehr, was nun?“ Für Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) liegt der Fokus bisher auf der Disposition der Infrastruktur bzw. des Fahrzeugpersonals. […]

Die Beschaffung der DB auf dem Weg Richtung World Class Procurement

Die Beschaffung der DB auf dem Weg Richtung World Class Procurement

Uwe Günther, Deutsche Bahn AG

Als Beschaffungsorganisation der Deutschen Bahn arbeiten wir auch 2017 weiter am Programm „Zukunft Bahn“, dem Kernstück des größten Konzernumbaus der DB seit der Bahnreform 1994 für bessere Qualität, Pünktlichkeit und Kundenorientierung. Unser Beitrag zu „Zukunft Bahn“ ist unser Programm „World Class Procurement“. Wir wollen nicht nur die Versorgungssicherheit, die Qualität und die Nachhaltigkeit gewährleisten, sondern auch mit einem digitalisierten Beschaffungsprozess die Versorgung sichern und den Wertbeitrag erhöhen. Unsere Mitarbeiter sind motiviert und arbeiten in crossfunktionalen Teams an der Optimierung der Warengruppenstrategien und an der Entwicklung von innovativen Lösungen für die Geschäftsfelder. Das Lieferantenmanagement macht die Beschaffung zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Lieferanten sind unsere Partner für die Sicherung des Konzernerfolges. Nur durch die enge Zusammenarbeit mit den besten Lieferanten werden wir die Ziele der Deutschen Bahn erreichen!

Wie sieht das Cockpit der Zukunft aus?

Wie sieht das Cockpit der Zukunft aus?

Dr. Wolfgang Braun, Faurecia Automotive GmbH, Faurecia Innenraum Systeme GmbH

Die Technikwelt befindet sich mitten im Umbruch. Die Elektromobilität und das autonome Fahren sind dabei, die Automobilbranche zu verwandeln. Auch das Fahrerlebnis wird sich grundlegend verändern. Das Autocockpit spielt dabei eine besondere Rolle. Es wandelt sich von bloßer Steuerzentrale zur zentralen Komponente für das Fahrerlebnis. Als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer hat sich Faurecia das Ziel gesetzt, das Cockpit der Zukunft mitzugestalten.

Einkauf – Zukunftssicher durch eine strategische Einkaufsplattform

Einkauf – Zukunftssicher durch eine strategische Einkaufsplattform

Michael Pleuger, Paul Mahlke, KPMG AG

Das alte Paradigma der Fokussierung auf Kosten­ reduktion und Effizienz im Einkauf neigt sich dem Ende zu. Die Technologiesprünge unserer Tage, allen voran die digitale Transformation, prägen dynamische und komplexe Zeiten. Einkaufsverantwortliche und ­experten weltweit sind auf der Suche nach einer sicheren, erfolgreichen Zukunft. Future­Proofing wird das Schlagwort der Stunde. Wenn der Einkauf in Zukunft seine Relevanz behalten und bestenfalls steigern möchte, muss er sich zum Orchestrator von digitalen Prozessen entwickeln. Hier kann eine kollaborative Plattform den strategischen Einkauf unterstützen.

Eine Analyse komplexer Suchprozesse in der Automobilindustrie

Eine Analyse komplexer Suchprozesse in der Automobilindustrie

Franz Simon, Vincent Delke, AUDI AG

Start-ups haben durch ihre innovativen Technologien und Geschäftsmodelle das Potential, die heutige Automobilindustrie zu transformieren. Die Megatrends Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung sind Kennzeichen dieses Wandels. Aufgrund des enormen Zeitdrucks und dem Mangel an Fachwissen in diesen Bereichen sind etablierte Unternehmen zunehmend auf externe Innovationspartner angewiesen. Start-ups nehmen hierbei eine besondere Rolle ein. Durch gemeinsame Entwicklungsprojekte, Beteiligungen oder die Etablierung von strategischen Lieferanten beziehungen können etablierte Unternehmen an Technologien von Start-ups partizipieren. Dieser Artikel bietet einen Einblick in die Organisation von Suchprozessen zur Identifikation innovativer Start-ups und illustriert verschiedene Ansätze der Kollaboration. […]

Trends und moderne Ansätze zur Steuerung der Wertschöpfungskette

Trends und moderne Ansätze zur Steuerung der Wertschöpfungskette

Rainer Bauer, Stefan Bultmann, Horváth & Partner GmbH

Digitalisierung und Industrie 4.0 werden höchste Anforderungen an die traditionellen Supply Chains stellen. Individuellere Kundenwünsche und schnelle Wertschöpfungsnetzwerke verlangen nach mehr Flexibilität und Resilienz der Lieferketten. Die technische Basis zur Datenerfassung, z.B. Lokalisation, Qualitätsüberwachung und Streckenverfolgung, ist vorhanden; Konzepte zur Messung der Leistungsfähigkeit mit Kennziffern sind ausgereift. Die Bedeutung des Risikomanagements in der Supply Chain wird den Unternehmen zunehmend bewusst; neue Möglichkeiten durch die Anwendung von Big Data-Tools und Analytics entstehen. Aber die flächendeckende Umsetzung lässt in der Praxis zu wünschen übrig. Was fehlt ist oft ein Konzept zum Supply Chain Performance Management, das Strategie, Organisation und Prozesse ganzheitlich verbindet.

Patente auf die Zukunft der Mobilität

Patente auf die Zukunft der Mobilität

Dr. Juergen Reiner, Dr. Andreas Nienhaus, Oliver Wyman GmbH

Automobilhersteller benötigen eine neue Investitionsstrategie, um den direkten Zugang zum Kunden zu sichern. Wollen sie sich gegen neue Tech-Konkurrenten wie Google und Apple behaupten, müssen sie stärker auf Partnerschaften und Zukäufe setzen – statt in allen Bereichen der Mobilität die Technologieführerschaft durch eigene Forschung anzustreben. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategieberatung Oliver Wyman in einer globalen Analyse von über 85.000 Patenten, die sechs Fahrzeughersteller und sechs führende Technologieunternehmen in den vergangenen fünf Jahren angemeldet haben. Die Analyse zeigt: Autobauer stecken in einer Zwickmühle. Sie sind weiter zu erheblichen Investitionen in die Fahrzeugtechnik gezwungen, während Technologieunternehmen die wichtige Schnittstelle zum Kunden besetzen.

Von der traditionellen Supply Chain zum digitalen Supply Network von morgen

Von der traditionellen Supply Chain zum digitalen Supply Network von morgen

Jens Fraterman, Karsten Schnake, Volkswagen AG

Aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung künden von tiefgreifenden Umbrüchen in den Prozessen der Automobilindustrie. Diese Auswirkungen verändern auch maßgeblich die Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Machine-to-Machine Planungsprozesse, die durch eine deutlich höhere Verfügbarkeit von Echtzeit-Daten aus der Supply Chain Wirklichkeit werden, ermöglichen höhere Reaktionsgeschwindigkeiten auf markt- oder programmseitige Veränderungen in der Fertigung und der Lieferkette. Intelligente, auf Blockchain basierende Verträge und Zahlungsströme reduzieren Prozess- und Handlingskosten zum Vorteil aller Partner der Supply Chain. […]

Die erste Initiative für nachhaltigere Lieferketten in der Bahnindustrie

Die erste Initiative für nachhaltigere Lieferketten in der Bahnindustrie

Christoph Karge, Tara Norton, BSR

Der Artikel befasst sich mit der ersten Initiative für nachhaltige Beschaffung des Schienensektors. Gegründet Anfang 2015 von sechs großen Unternehmen der Bahnindustrie, verfolgt Railsponsible das Ziel, gemeinsame Standards im Bereich nachhaltige Beschaffung auszuarbeiten. Mit Verwendung einer gemeinsamen CSR-Bewertungsplattform für Zulieferer hoffen die Mitgliedsunternehmen der Initiative darauf, dass sich ihre Prozesse und Standards durchsetzen. Die Autoren führen weiter aus, dass die Interessen der Mitglieder in einer gemeinsamen Charta gebündelt sind, die jedes Mitglied unterschrieben hat. Zudem sind Gremien und Steuerung von Railsponsible so angelegt, dass strategisches und operationelles Know-how zusammenlaufen. […]

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