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Die Steuerung des After-Sales Supply Networks im Automotive Sektor

Die Steuerung des After-Sales Supply Networks im Automotive Sektor

Julian Lempp, Horváth & Partners GmbH, Stuttgart

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Steuerung des After-Sales Bereichs eines OEM im Automotive-Sektor. Hierzu werden der Aufbau, der Inhalt und die Implementierung eines Steuerungsmodells thematisiert, welche auf Praxiserfahrungen durch entsprechende Kundenprojekte basieren. Das Modell operationalisiert die Steuerung des globalen Supply Networks auf Basis von Kennzahlen, Indikatoren und deren Nutzung durch standardisierte Vorgehensweisen auf strategischem, taktischem und operativem Level. Es setzt sich aus drei Pfeilern zusammen: Transparenz des Status Quo, Antizipation von zukünftigen Entwicklungen und Durchführung von Steuerungsmaßnahmen. Für die Transparenz des Status Quo werden strategische Ergebnis-KPIs (Key Performance Indicator) definiert, welche in fünf Steuerungskategorien einen Überblick über die aktuelle Verfassung des Supply Networks geben. Diese werden mithilfe von Analysepfaden auf das taktische und operative Level heruntergebrochen, um eine komplette Durchdringung der Organisation zu gewährleisten.

Wie sieht das Cockpit der Zukunft aus?

Wie sieht das Cockpit der Zukunft aus?

Dr. Wolfgang Braun, Faurecia Automotive GmbH, Faurecia Innenraum Systeme GmbH

Die Technikwelt befindet sich mitten im Umbruch. Die Elektromobilität und das autonome Fahren sind dabei, die Automobilbranche zu verwandeln. Auch das Fahrerlebnis wird sich grundlegend verändern. Das Autocockpit spielt dabei eine besondere Rolle. Es wandelt sich von bloßer Steuerzentrale zur zentralen Komponente für das Fahrerlebnis. Als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer hat sich Faurecia das Ziel gesetzt, das Cockpit der Zukunft mitzugestalten.

Einkauf – Zukunftssicher durch eine strategische Einkaufsplattform

Einkauf – Zukunftssicher durch eine strategische Einkaufsplattform

Michael Pleuger, Paul Mahlke, KPMG AG

Das alte Paradigma der Fokussierung auf Kosten­ reduktion und Effizienz im Einkauf neigt sich dem Ende zu. Die Technologiesprünge unserer Tage, allen voran die digitale Transformation, prägen dynamische und komplexe Zeiten. Einkaufsverantwortliche und ­experten weltweit sind auf der Suche nach einer sicheren, erfolgreichen Zukunft. Future­Proofing wird das Schlagwort der Stunde. Wenn der Einkauf in Zukunft seine Relevanz behalten und bestenfalls steigern möchte, muss er sich zum Orchestrator von digitalen Prozessen entwickeln. Hier kann eine kollaborative Plattform den strategischen Einkauf unterstützen.

Eine Analyse komplexer Suchprozesse in der Automobilindustrie

Eine Analyse komplexer Suchprozesse in der Automobilindustrie

Franz Simon, Vincent Delke, AUDI AG

Start-ups haben durch ihre innovativen Technologien und Geschäftsmodelle das Potential, die heutige Automobilindustrie zu transformieren. Die Megatrends Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung sind Kennzeichen dieses Wandels. Aufgrund des enormen Zeitdrucks und dem Mangel an Fachwissen in diesen Bereichen sind etablierte Unternehmen zunehmend auf externe Innovationspartner angewiesen. Start-ups nehmen hierbei eine besondere Rolle ein. Durch gemeinsame Entwicklungsprojekte, Beteiligungen oder die Etablierung von strategischen Lieferanten beziehungen können etablierte Unternehmen an Technologien von Start-ups partizipieren. Dieser Artikel bietet einen Einblick in die Organisation von Suchprozessen zur Identifikation innovativer Start-ups und illustriert verschiedene Ansätze der Kollaboration. […]

Trends und moderne Ansätze zur Steuerung der Wertschöpfungskette

Trends und moderne Ansätze zur Steuerung der Wertschöpfungskette

Rainer Bauer, Stefan Bultmann, Horváth & Partner GmbH

Digitalisierung und Industrie 4.0 werden höchste Anforderungen an die traditionellen Supply Chains stellen. Individuellere Kundenwünsche und schnelle Wertschöpfungsnetzwerke verlangen nach mehr Flexibilität und Resilienz der Lieferketten. Die technische Basis zur Datenerfassung, z.B. Lokalisation, Qualitätsüberwachung und Streckenverfolgung, ist vorhanden; Konzepte zur Messung der Leistungsfähigkeit mit Kennziffern sind ausgereift. Die Bedeutung des Risikomanagements in der Supply Chain wird den Unternehmen zunehmend bewusst; neue Möglichkeiten durch die Anwendung von Big Data-Tools und Analytics entstehen. Aber die flächendeckende Umsetzung lässt in der Praxis zu wünschen übrig. Was fehlt ist oft ein Konzept zum Supply Chain Performance Management, das Strategie, Organisation und Prozesse ganzheitlich verbindet.

Patente auf die Zukunft der Mobilität

Patente auf die Zukunft der Mobilität

Dr. Juergen Reiner, Dr. Andreas Nienhaus, Oliver Wyman GmbH

Automobilhersteller benötigen eine neue Investitionsstrategie, um den direkten Zugang zum Kunden zu sichern. Wollen sie sich gegen neue Tech-Konkurrenten wie Google und Apple behaupten, müssen sie stärker auf Partnerschaften und Zukäufe setzen – statt in allen Bereichen der Mobilität die Technologieführerschaft durch eigene Forschung anzustreben. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategieberatung Oliver Wyman in einer globalen Analyse von über 85.000 Patenten, die sechs Fahrzeughersteller und sechs führende Technologieunternehmen in den vergangenen fünf Jahren angemeldet haben. Die Analyse zeigt: Autobauer stecken in einer Zwickmühle. Sie sind weiter zu erheblichen Investitionen in die Fahrzeugtechnik gezwungen, während Technologieunternehmen die wichtige Schnittstelle zum Kunden besetzen.

Von der traditionellen Supply Chain zum digitalen Supply Network von morgen

Von der traditionellen Supply Chain zum digitalen Supply Network von morgen

Jens Fraterman, Karsten Schnake, Volkswagen AG

Aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung künden von tiefgreifenden Umbrüchen in den Prozessen der Automobilindustrie. Diese Auswirkungen verändern auch maßgeblich die Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Machine-to-Machine Planungsprozesse, die durch eine deutlich höhere Verfügbarkeit von Echtzeit-Daten aus der Supply Chain Wirklichkeit werden, ermöglichen höhere Reaktionsgeschwindigkeiten auf markt- oder programmseitige Veränderungen in der Fertigung und der Lieferkette. Intelligente, auf Blockchain basierende Verträge und Zahlungsströme reduzieren Prozess- und Handlingskosten zum Vorteil aller Partner der Supply Chain. […]

Automobiltechnologie für Bahnanwendungen

Automobiltechnologie für Bahnanwendungen

Bernhard Bihr, Dr. Holger Niemann, Bosch Engineering GmbH

Als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer setzt die Bosch-Gruppe zunehmend automobile Großserientechnik auch in nicht-automobilen Einsatzgebieten wie dem Schienenverkehr ein. Die dadurch entstehenden Synergien sind die Basis für innovative, zuverlässige und wirtschaftliche Lösungen für die Weiterentwicklung von Sicherheit, Effizienz und Logistikfähigkeit auf der Schiene. Produktbeispiele wie das Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen, Entwicklungsdienstleistungen für den modernen Triebstrang sowie ein vernetztes Telematiksystem zur Zustandsüberwachung für den Schienengüterverkehr zeigen die Anwendbarkeit und Vorteile des Ansatzes.

Erfolgreiche Zukunft im vernetzten Automobil

Erfolgreiche Zukunft im vernetzten Automobil

Dieter Becker, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Die Automobilindustrie befindet sich in einer Zwickmühle. In den kommenden Jahren wird die Branche eine Balance zwischen seiner produkt- und technologiegetriebenen Vergangenheit und einer durch lifestyle- und serviceorientierte Kunden geprägten Zukunft finden müssen. Dieser Artikel beleuchtet, wie sich die Automobilunternehmen zwischen diesen zwei Polen positionieren sollten, um die Oberhand über die Kundenschnittstelle langfristig behaupten zu können. Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen wird unweigerlich eine neue Mobilitätskultur mit einer Reihe von neuen Kundenanforderungen mit sich bringen. Automobilhersteller müssen sich daher heute schon die Frage stellen, ob diesen Kundenanforderungen mit den heutigen Geschäftsmodellen und -prozessen entsprochen werden kann. Der Konsument von Morgen erwartet innovative Dienstleitungen und Applikationen, für die der OEM im Zweifelsfall nicht mehr der alleinige Innovationstreiber sein wird. […]

Industrie 4.0 – Das Erfolgspotenzial schon heute nutzen!

Industrie 4.0 – Das Erfolgspotenzial schon heute nutzen!

Frank Siebenmorgen, SupplyOn AG

Keine Frage: Industrie 4.0 – häufig auch Internet of Things genannt – wird das beherrschende Thema der nächsten Jahre sein. Doch das Thema steckt noch voller Tücken. Auf der einen Seite ist offensichtlich, dass schnell gehandelt werden muss, um nicht ins Hintertreffen zu geraten und Marktanteile zu verlieren. Auf der anderen Seite ist unklar, was konkret zu tun ist. Industrie, Forschung und Politik bemühen sich noch um eine Definition des Themas und der Standards, die hierfür notwendig sind. Viele Unternehmen befürchten auch, dass die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten mit extrem hohen Investionen einhergeht. Allerdings existieren bereits heute sehr pragmatische und kostengünstige Ansätze, die sich unter anderem in der Automobilindustrie etabliert haben und bereits viele tausend Unternehmen miteinander vernetzen. Sie können für Unternehmen der erste Schritt sein, sich diesem Thema zu nähern und schnell erste Erfolge im Sinne von Effizienzgewinnen und Kosteneinsparungen zu erzielen.

Analyse der Potenziale von Einkaufskooperationen in der Automobilindustrie

Analyse der Potenziale von Einkaufskooperationen in der Automobilindustrie

J. Felix Piper, Prof. Dr. Jörg Schlüchtermann, Universität Bayreuth

In den letzten Jahren hat sich der Einkauf verstärkt zu einer strategischen Unternehmensfunktion entwickelt. Doch ein wachsender Wettbewerb und steigende Kosten erfordern die Entwicklung von neuen Managementansätzen. Als eine Lösung aus diesem Dilemma wird zunehmend die gemeinsame Beschaffung von Unternehmen angesehen, die ihre Beschaffungsvolumina bündeln, um so die Beschaffungskosten zu senken. Vor diesem Hintergrund zeigt dieser Beitrag den aktuellen Stand der Literatur zu diesem Thema auf, analysiert Potenziale und Probleme von Einkaufskooperationen und gibt Hinweise für deren organisatorische Ausgestaltung.

Global Sourcing 2015 – Aktuelle Trends und Herausforderungen

Global Sourcing 2015 – Aktuelle Trends und Herausforderungen

Prof. Dr. Elmar Bräkling, Hochschule Koblenz, Josef Schneiders, Kanzlei Schneiders & Behrendt, Klaus Oidtmann, Wissenschaftsministerium des Freistaates Sachsen

Damit Unternehmen auf den Weltmärkten heute profitabel wachsen können, arbeiten sie global mit einer Vielzahl von Partnern in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken zusammen. Zur Organisation solcher Netzwerke sind im Unternehmen die Funktionen Marketing, Entwicklung, Produktion, Beschaffung und Logistik zu einer integrierten Managementherausforderung geworden. Dem Beschaffungsmanagement kommt dabei die Aufgabe zu, die globalen Potenziale der Zuliefermärkte zu erkennen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in die eigene Wertschöpfung zu integrieren – weltweit an jedem Standort und in jeder Wertschöpfungsstufe des Unternehmens. […]

The automotive industry as a pacemaker for the global aviation industry?

The automotive industry as a pacemaker for the global aviation industry?

Jens Behre, Paul Mahlke, KPMG AG

The aviation industry will be facing a multitude of challenges in the coming decades. While the global volume of transported passengers and freight is rising continuously on the one hand, the regulatory conditions, particularly in ecological terms, are becoming ever more significant on the other. One of the megatrends which will influence the aviation industry and its supply chain most significantly is Globalization 2.0. Of course, ubiquitous issues such as the convergence of technologies, climate change and environmental pollution are at least equally important. With its ultimate focus on emerging markets, a main issue for the automotive industry is the localization and stabilization of suitable suppliers. The aviation industry is faced with a different challenge, as planes do not necessarily have to be built where they are sold. In the aviation supply chain, the main future issue will be identifying suppliers at global level that possess the necessary ability to innovate, flexibility and a high degree of adaptability, in order to be able to survive the competitive pressures of aircraft manufacturers.

Lean Erfolg durch Shopfloor Management

Lean Erfolg durch Shopfloor Management

Wilhelm Goschy, STAUFEN.AG

Es ist leicht und schwer zugleich: Shopfloor Management – das Zusammenspiel von Führungsinstrumenten und Führungsverhalten direkt am Ort der Wertschöpfung. Denn selbst um naheliegende und kleine, aber eben entscheidende Weichen für die erfolgreiche Zukunft eines Unternehmens zu stellen, ist ein langwieriger, bisweilen mühsamer Prozess notwendig. Das Etablieren von Methoden wie Kennzahlencharts oder Produktionstagebüchern reicht nämlich dafür nicht aus. Sie sind reine Werkzeuge und verändern die Unternehmenskultur keinesfalls. Das können nur die Führungskräfte eines Unternehmens – und zwar von der Geschäftsleitung bis zum Teamleiter. Ihre nachhaltige Transformation vom „klassischen“ Chef zum Coach und Mentor ist der Schlüssel zum Gelingen von Shopfloor Management. Es braucht also ein sich Öffnen für das Thema Führung, gefolgt von einem radikalen Wandel der Führungskultur. Das setzt eine hohe Disziplin, Konsequenz und ein permanentes Reflektieren der gesamten Führungsmannschaft voraus. Und davon wiederum wird das gesamte Unternehmen nach und nach profitieren – auf seinem angestrebten Weg zu mehr Produktivität, Effektivität, Transparenz und Mitarbeiterzufriedenheit.

Virtuelle Systemintegration und -simulation mittels Model Based Systems Engineering

Virtuelle Systemintegration und -simulation mittels Model Based Systems Engineering

Gerhard Steininger, Dassault Systèmes

Eine der höchsten Prioritäten für alle global agierenden Automobilbauer ist es, die Möglichkeiten der virtuellen Simulation verschiedener Engineering-Disziplinen, wie z. B. Mechanik und Elektronik, auf Systemebene optimal zu nutzen. Eine besondere Herausforderung hierbei ist die Integration von Funktionen und Verhaltensmodellen unterschiedlicher Produktentwicklungsbereiche wie Karosserie, Fahrwerk, Antrieb und E/E. Dieser Artikel widmet sich den State-of-the-art-Technologien im Bereich „Systems Engineering“. Er zeigt die virtuelle Integration von Fahrzeugfunktionen, deren Simulation und Validierung in Verbindung mit dem Verhalten des Gesamtfahrzeugs, so wie sie den Empfehlungen der Global Automotive Advisory Group (GAAG) für MBSE (Model Based Systems Engineering) entspricht.

Faserverbundkunststoffe im Automobilbau

Faserverbundkunststoffe im Automobilbau

Henning Kuell, Dr. Bernhard Pfeiffer, Celanese AG

Celstran UD-Tapes und daraus hergestellte Gelegeweisen im Crashfall in Bezug auf die Zielgrößen Flexibilität, Gewichtseinsparung und Energieaufnahme gegenüber Stahl und Aluminium deutliche Vorteile auf. Dies konnte anhand eines Holms aus Celstran CFR-TP PA6-GF 60 belegt werden: In einer Studie wurde an einer Unterbodenverkleidung die neunfache Energieaufnahme bei Verwendung von Celstran-Tapes der Celanese Corporation gemessen. Die Messung erfolgte im Rahmen einer instrumentierten Durchstoßprüfung gemäß EN ISO 6603-2 im D-LFT Verfahren (mit und ohne Tape-Einleger). Die Studie ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Serientauglichkeit

Automatisierte Früherkennung von Lieferantenrisiken

Automatisierte Früherkennung von Lieferantenrisiken

Holger Kiebel, BorgWarner Emissions Systems

Um der Dynamik der globalen Wirtschaft sowie dem Austausch von Waren und dessen Abhängigkeiten Rechnung zu tragen, hat BorgWarner BERU ein Softwaretool entwickelt, das Voraussagen über die Entwicklung der Lieferantenperformance treffen kann. Der „Lieferantenperformancemonitor 3.0“ (LPM) arbeitet nach dem Hidden Markov Modell (HMM) aus der Stochastik, bewertet vorhandene Informationen und ermittelt, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich die Situation eines Lieferanten ändert. Eine Studie der Financial Times Deutschland analysierte die häufigsten Ursachen für eine „Supply Chain Disruption“. Mit dem LPM können über 60 % dieser Risiken frühzeitig identifiziert werden. Dabei verfügt das branchenunabhängige Tool über ein klares Bewertungssystem und einen einfachen Aufbau, mit dem sich auch drastische Entwicklungen transparent und zeitnah identifizieren lassen. Die Software ist auf Deutsch und Englisch nutzbar, selbsterklärend sowie leicht zu bedienen. Dank des LPM erreichte BorgWarner an den Standorten Ludwigsburg, Muggendorf und im irischen Tralee 2012 eine Verringerung des Lagerbestands von rund 20 % im Vergleich zum Vorjahr.

Steuerliche Herausforderungen in den Zukunftsmärkten der Automobilindustrie

Steuerliche Herausforderungen in den Zukunftsmärkten der Automobilindustrie

Dr. Andreas Ball, Stephan Hielscher, KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AG

Zukunftsmärkte wie Brasilien, Indien, China, Russland, Indonesien, Türkei oder Mexiko gewinnen für Unternehmen der Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung. Die Gestaltung der Leistungsbeziehungen zu Tochtergesellschaften in diesen Ländern muss gut geplant werden. Ansonsten drohen hohe Steuern, die den kalkulierten Gewinn der Leistungsbeziehung aufzehren und sogar zu einem Verlust führen können. Durch die stärkere Vernetzung der grenzüberschreitenden Leistungsbeziehungen zu Tochterunternehmen in den Zukunftsmärkten steigen dabei insbesondere die Anforderungen an Verrechnungspreissysteme. Eine weitere Herausforderung, die auch bei Leistungsbeziehungen zu fremden Dritten entstehen kann, liegt darin, die doppelte steuerliche Belastung von zu Grunde liegenden Geschäften zu vermeiden.

Bahnlogistik 2030 – Verkehrsverlagerung und Senkung der CO2-Emissionen

Bahnlogistik 2030 – Verkehrsverlagerung und Senkung der CO2-Emissionen

Dr. Herbert Kotzab, Universität Bremen, Hans G. Unseld, CargoTechnologies GmbH i. G.

Jedes Programm zur Senkung von verkehrsinduzierten CO2-Emissionen enthält Maßnahmen zur Steigerung des Schienentransportanteils im Güterverkehr. Vom aktuellen Stand der Erkenntnisse ausgehend schlägt der Beitrag einen neuartigen technisch-infrastrukturellen Lösungsansatz für die Verlagerung von Ladeeinheiten als Grundlage für eine erfolgreiche Bahnlogistik bis 2030 vor. Die Lösung besteht in der schrittweisen Weiterentwicklung einer regionalen Bahninfrastruktur und ihrer Verbindung mit einem logistisch attraktiven Straßenzugang nach Kriterien von „Green“-Projekten und Supply Chain Management. Das technische Verfahren umfasst neuartige Anlagen zur Lkw-Verladung, zur Ladungskonsolidierung und zur effizienten Bahnverladung, die ein disloziertes Terminal bilden. […]

Green Logistics: Framework zur Steigerung der logistischen Nachhaltigkeit

Green Logistics: Framework zur Steigerung der logistischen Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Carsten Deckert, Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich, Cologne Business School (CBS)

Bisher findet man in der Literatur nur vereinzelt Ansätze, wie Nachhaltigkeit in eine Supply Chain implementiert werden kann. Dieser Artikel skizziert ein theoretisches Grundgerüst einer nachhaltigen Supply Chain, um darauf aufbauend ein "Green Logistics Framework" zu entwickeln, in dem mögliche Maßnahmen aufgezeigt werden, die hin zum Lieferanten- und Kundenmarkt eine optimale Steuerung der Supply Chain im Sinne des 6-Märkte-Modells unterstützen. Entscheidungsträgern wird eine umfassende Toolbox an die Hand gegeben, um ein nachhaltiges Logistigkonzept im Sinne der unternehmerischen Zielsetzung umsetzen zu können. Stellschrauben finden sich im Bereich des nachhaltigen Transportmanagements, des nachhaltigen Lagerhausmanagements sowie des nachhaltigen Verpackungsmanagements. […]

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