SCM Digitization 2018

Einsatz von Robotern im Rechnungswesen und Controlling

Einsatz von Robotern im Rechnungswesen und Controlling

Dr. Frank Hülsberg, Dr. Dominique Hoffmann, Warth & Klein Grant Thornton AG

Die meisten Unternehmen stehen noch am Anfang des digitalen Zeitalters. Wiederkehrende Routine­tätigkeiten werden mit umfangreichen und oft über­ qualifizierten Personalressourcen durchgeführt. Tatsächlich können wertschöpfende Tätigkeiten aus Zeitmangel nicht durchgeführt werden. Daher ist ein Übergang zu daten­gesteuerten und automatisierten Prozessen notwendig, um Mitarbeiter zu entlasten und Kosten zu sparen. Eine der vie­len verschiedenen Lösungen auf dem Markt ist Robotic Process Automation (RPA). Vorteile von Robotic Process Automation sind eine höhere Qualität der Arbeitsergebnisse, Schnelligkeit und Verfügbarkeit. Roboter haben das Potenzial, ausgelagerte Tätigkeiten wieder ins Geschäft zu bringen. Aber sie sind nur so schlau wie ihr „Lehrer“. Daher müssen ein gutes Prozess­ verständnis und Kenntnisse des eingesetzten ERP­Systems, des jeweiligen Einsatzgebietes sowie der gesetzlichen Anforderungen vorhanden sein. Unternehmen erhalten eine transparente Sicht auf ihre Prozesse und die Möglichkeit, diese flexibler, digitaler und autonomer zu gestalten.

Innerbetriebliche Bildung verhindert Digitalisierungsverlierer

Innerbetriebliche Bildung verhindert Digitalisierungsverlierer

Jennifer Kint, Michael Pachmajer, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jedes Unternehmen muss sich radikal verändern, wenn es in der digitalen Welt überleben will. Einen ganz wesentlichen Teil dieser Veränderung betrifft die wohl wichtigste Ressource eines jeden Unternehmens, die Menschen. Die Unternehmen, die ihre MitarbeiterInnen sowie ihre Führungskräfte am schnellsten dazu bringen, den digitalen Wandel als Chance zur nachhaltigen Weiterentwicklung zu sehen und sie zu motivieren und zu befähigen, diesen Wandel aktiv anzugehen, werden die Gewinner sein! Lesen, schreiben, rechnen sind dabei Fähigkeiten, die wir alle in der Schule erlernt haben. Wir müssen für das digitale Zeitalter jedoch noch eine weitere Fähigkeit ausbilden: das Coden. Coden steht nicht nur für das Programmieren von Software, sondern stellvertretend für jene Skills, die im digitalen Zeitalter notwendig sind, um die neuen Anforderungen an Arbeit erfüllen zu können. Innovationsfähigkeit und Technologieverständnis, transformationale Führungseigenschaften, kulturelle Formen von Kollaboration und Partizipation sowie Veränderungsbereitschaft bilden die fünf Kompetenzfelder, in denen wir uns fortbilden müssen. Dabei gilt: Innerbetriebliche Bildung vermeidet Digitalisierungsverlierer! Bildung ist der Schlüssel zum erfolgreichen digitalen Wandel!

Digitalisierung im Maschinenbau – Zwillinge mit Potenzial

Digitalisierung im Maschinenbau – Zwillinge mit Potenzial

Magnus Edholm, Dr. Gerhard Volkwein, Siemens AG

Der digitale Zwilling hat längst Einzug in die Industrie gehalten und revolutioniert dort die Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Als virtuelles Abbild des Produkts, der Produktion oder der Performance ermöglicht er eine nahtlose Verknüpfung der einzelnen Prozessschritte. Das steigert durchgängig die Effizienz, minimiert die Fehlerquote, verkürzt die Entwicklungszyklen und eröffnet außerdem neue Geschäftsmöglichkeiten – sorgt also für eine nachhaltig gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.

Vertrauen in die digitale Welt schaffen mit Cybersecurity

Vertrauen in die digitale Welt schaffen mit Cybersecurity

Franz Köbinger, Siemens AG

Die digitale Revolution erfasst nun auch die indus­trielle Fertigung und Automatisierung in voller Breite. Sie stellt gleichsam einen Paradigmen­ wechsel dar, der vieles ändert oder zumindest eine Neubewertung bestimmter Themen erfordert. Eines dieser Themen ist Cybersecurity. Im Zeitalter des „Internet of Things“ (IoT), von Cloud­Anwendungen, totaler Vernetzung und noch nie dagewesener Datenmengen ist der Schutz industrieller Anla­gen und Daten aktueller und wichtiger denn je.

Von der Vision zur Transformation: Digitalisierung ist Chefsache

Von der Vision zur Transformation: Digitalisierung ist Chefsache

Dr. Jörg Gnamm, Ralf Kalmbach und Michael Schertler

Digitalisierung steht bei vielen Industrieunternehmen ganz oben auf der Agenda. In Zeiten rapider Veränderungen gilt es, die Position in der Branche zumindest zu halten, noch besser aber zum digitalen Vorreiter zu werden und dadurch mehr Wert für Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner zu schaffen. Doch die aktuelle Bain-Studie „Digital 360 Readiness Scorecard & Digital 360 Barometer“ bringt zutage, dass derzeit nur rund 5 Prozent aller Unternehmen ihre digitalen Ziele auch erreichen. Dafür gibt es vier Gründe:

  1. Die Bedeutung der Digitalisierung wird noch immer unterschätzt

  2. Oft gibt es nur Leuchtturmprojekte statt einer systematischen digitalen Transformation

  3. Die notwendige digitale Transformation wird meist nur halbherzig angegangen

  4. Implementierung und Kompetenzaufbau erfolgen zu langsam

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