Global Sourcing 2015 – Aktuelle Trends und Herausforderungen

Prof. Dr. Elmar Bräkling, Hochschule Koblenz, Josef Schneiders, Kanzlei Schneiders & Behrendt, Klaus Oidtmann, Wissenschaftsministerium des Freistaates Sachsen

Summary

Damit Unternehmen auf den Weltmärkten heute profitabel wachsen können, arbeiten sie global mit einer Vielzahl von Partnern in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken zusammen. Zur Organisation solcher Netzwerke sind im Unternehmen die Funktionen Marketing, Entwicklung, Produktion, Beschaffung und Logistik zu einer integrierten Managementherausforderung geworden. Dem Beschaffungsmanagement kommt dabei die Aufgabe zu, die globalen Potenziale der Zuliefermärkte zu erkennen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in die eigene Wertschöpfung zu integrieren – weltweit an jedem Standort und in jeder Wertschöpfungsstufe des Unternehmens. Diese Aufgabe ist hochkomplex, schließlich müssen globale Zulieferstrukturen und „local content“-Kreisläufe reibungslos zu einer wettbewerbsfähigen „global-supply-chain“ verzahnt werden. „Think global, act global and local“ wird in der Fremdversorgung des Unternehmens zum Leitmotiv, um Chancen und Risken auf globaler Ebene optimal ausbalancieren zu können. Diese Managementaufgabe gelingt nur, wenn die Beschaffungsfunktion direkt in die Unternehmensstrategie eingebunden ist, über eine weltweite enge kulturelle Anbindung an die Zuliefermärkte verfügt sowie professionelle Sourcing-Prozesse in der Praxis greifen.

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