Bahnlogistik 2030 – Verkehrsverlagerung und Senkung der CO2-Emissionen

Dr. Herbert Kotzab, Universität Bremen, Hans G. Unseld, CargoTechnologies GmbH i. G.

Summary

Jedes Programm zur Senkung von verkehrsinduzierten CO2-Emissionen enthält Maßnahmen zur Steigerung des Schienentransportanteils im Güterverkehr. Vom aktuellen Stand der Erkenntnisse ausgehend schlägt der Beitrag einen neuartigen technisch-infrastrukturellen Lösungsansatz für die Verlagerung von Ladeeinheiten als Grundlage für eine erfolgreiche Bahnlogistik bis 2030 vor. Die Lösung besteht in der schrittweisen Weiterentwicklung einer regionalen Bahninfrastruktur und ihrer Verbindung mit einem logistisch attraktiven Straßenzugang nach Kriterien von „Green“-Projekten und Supply Chain Management. Das technische Verfahren umfasst neuartige Anlagen zur Lkw-Verladung, zur Ladungskonsolidierung und zur effizienten Bahnverladung, die ein disloziertes Terminal bilden. Der Ansatz verfügt über alle Merkmale und Potenziale einer „radikalen Innovation“ und eignet sich als Kern für eine umfassende Überarbeitung des aktuellen Anlagen- und Systembestands in Richtung neuer Services hin zu einem flächendeckenden und kosteneffizienten Schienengüterverkehrskonzept. Seine Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht den Akteuren einen Zugang zu kosteneffizienten Prozessen und neuen Services zur Verlagerung eines bedeutenden Teils des Straßen- auf den Bahnverkehr.

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